Burgruine Liebenfels

Liebenfels wurde 1312 (liewenvelse) erstmals genannt. Zwischen 1484 und 1490 war die Burg von den Ungarn erobert, besetzt und dabei teilweise zerstört worden. Aus dieser Besatzungszeit stammen noch Bollwerkreste unterhalb der mittelalterlichen Anlage. Bemerkenswert sind die beiden massiven Bergfriede­ aus dem 13./14. Jahrhundert, die durch die ungewöhnlich ausgedehnte Vorburg getrennt sind.­

Burgruine Hardegg

Die erste urkundliche Erwähnung war 1134, der Verfall begann vermutlich im 18. Jahrhundert, aufgrund der Einführung der Dachsteuer. Die Ruine, eine kleine romanische Zwillingsburganlage, liegt auf einem bewaldeten Hügel nördlich von Zweikirchen. Die Burg wurde in der Renaissance um- und ausgebaut. Südlich der Burganlage war ein höher gelegener Turm mit Kapelle, wovon heute nur mehr Mauerreste zeugen. Aufgrund der Einsturzgefahr ist das Betreten der in Privatbesitz befindlichen Ruine verboten.

Ruine Gradenegg

1192 wurde die Ruine erstmals urkundlich erwähnt. Ein Erdbeben beschädigte die Burg 1796 schwer, nachdem nutzte man sie als Stallung und Wirtschaftsgebäude. Den Kern bildet ein wuchtiger Bergfried, um den sich Wirtschaftsgebäude aus dem 14./15. Jahrhundert gruppieren. Der im Westen befindliche dreigeschoßige Palas wurde im 16. Jahrhundert großzügig um- und ausgebaut. Die Burg ist mit einer Mauer aus dem 15. Jahrhundert umgeben. Die schon stark im Verfall begriffene Burganlage liegt ca. 300 m über dem Glantalboden auf einer niederen Felskuppe. Die Ruine ist frei zugänglich.

Ruine Alt Liemberg

Die erstmalig 1167 urkundlich erwähnte Anlage besteht hauptsächlich aus einem romanischen Vorwerk-Rundturm, einem gotischen noch erhaltenen Bergfried und dem noch in jüngerer Zeit baulich veränderten Palas. Die Burg liegt direkt am Weg des "Vierbergelaufes" und ist frei zugänglich. Die Gegend um die Burg wurde schon in vorgeschichtlicher und römischer Zeit genutzt.

Schloss Rosenbichl

Das 1535 von Georg Kulmer erbaute, und in weitere Folge durch mehrfache Um- und Ausbauten erweiterte Schloß ist unweit der Ortschaft Pulst zu finden. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Schlosses wurde letzmalig durch eine Aufstockung 1939 stark verändert. Das Gebäude weist einen rechtwinkligen Grundriss auf. Ein durch Mauern eingeschlossener Hof ist über eine Zugbrückenanlage zu erreichen. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.

Schloss Hohenstein

Das Schloss wurde 1537 errichtet und um 1589 erweitert. Die Anlage ist kreuzförmig symmetrisch. An den Enden des ostwestlichen Flügels springen halbrunde Turmbauten vor.Das Steinportal stammt aus dem Erbauungsjahr 1589, die Tore und Fenster des Hauptbaues sind spätgotisch. Im südlichen Mittelflügel befindet sich ein gekuppeltes Renaissancefenster. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.

Schloss Liemberg

Das vierstöckige, sechsachsige Schloss besticht durch seine im Stil der Frührenaissance erbauten drei Türmchen. Erwähnenswert ist auch das vor dem Portal errichtete Kreuztonnengewölbe, welches auf Säulen mit drei Bögen ruht. Das Schloss befindet sich im Privatbesitz.